Ablauf einer Waldbestattung

Der Ablauf einer Waldbestattung richtet sich nach den Vorstellungen der Angehörigen. Die Trauerfeier kann vorab am Heimatort des Verstorbenen, oder aber auch direkt in der Waldruh stattfinden. Ob diese von einem Geistlichen, einem freien Redner oder durch die Familie selbst gestaltet wird, liegt ganz bei den Angehörigen und den Wünschen des Verstorbenen.

In jedem Fall wird die Beisetzung von einem Mitarbeiter der Waldruh begleitet. Gemeinsam geht man zum ausgewählten Ruhebaum, an dem sich das Grab befindet. Die würdevolle Vorbereitung des Grabes ist in einer Waldruh selbstverständlich.

Wenn die Urne beigesetzt wurde, kann sich jeder der Trauergäste ganz in Ruhe am Grab verabschieden. Gerne können neben Erde auch einzelne Blumen oder Blütenblätter mit ins Grab gegeben werden. Wenn alle Trauergäste gegangen sind, wir das Grab vom Waldruh Mitarbeiter verschlossen.

Praktische Hinweise

Eine Beisetzung in der Waldruh findet in der freien Natur statt. Bitte achten Sie daher auf geeignetes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Bekleidung.

Üblicherweise finden sich Trauergäste eine Viertelstunde vor Beginn der Beisetzung in der Waldruh ein.

Gebundene Kränze oder Gestecke, genauso wie Kerzen können in der Waldruh nicht abgelegt oder aufgestellt werden. Die Grabstätte selbst wird stets mit Laub geschmückt und ist somit würdig vorbereitet. Wenn gewünscht, können Sie als letzten Gruß an oder in das Grab eine einzelne Blume geben.

Toiletten sind nicht vorhanden.

In der Waldruh werden nur Bio-Urnen beigesetzt, d.h. Urnen aus biologisch abbaubaren Materialien. Solche Modelle erhalten Sie über jedes Bestattungsinstitut.

Der Ruhebaum

Egal ob der Verstorbene sich zu Lebzeiten bereits einen Ruhebaum ausgesucht hat, oder dies erst im Sterbefall durch seine Angehörigen geschieht- beide Varianten sind in der Waldruh möglich.

Ebenso kann auf Wunsch die Auswahl des Ruhebaumes durch das Waldruh-Team erfolgen.

Vorteile einer Waldbestattung

Die Vorteile der Naturbestattung offenbaren sich im Wandel unserer Zeit, mit veränderten Lebensumständen und Gewohnheiten in unserer Gesellschaft. Beruf und Privatleben führen dazu, dass viele Familienangehörige nicht mehr am Geburtsort leben. Eine liebevolle Grabpflege ist durch die Entfernung der verschiedenen Wohnorte der Familienmitglieder oftmals nicht mehr möglich. Die Urnenbeisetzung im naturbelassenen Wald, die keiner individuellen Grabpflege bedarf, bietet heute eine würdevolle Alternative zum herkömmlichen Friedhof. Die Pflege der Grabstätte übernimmt hier die Natur mit ihren Jahreszeiten.

Nicht zuletzt ist auch das Ausbleiben von Folgekosten wie für Grabstein, Blumenschmuck oder Grabverlängerung ein wichtiger Aspekt.

Vorsorge

Schon zu Lebzeiten können Sie für sich selbst oder einen Angehörigen einen Ruhebaum auswählen. Dies trägt in vielen Fällen zu einer Entlastung im eigentlichen Trauerfall bei.

Gleichzeitig gibt dies die Möglichkeit seine letzten Angelegenheiten eigenständig und selbstbestimmt zu regeln. Und für die Hinterbliebenen ist die Gewissheit beruhigend im Sinne des Verstorbenen zu handeln, ihn beizusetzen an dem Ort, den er selbst dafür bestimmt hat.

Bestattungsinstitute

Im Sterbefall benötigt man in jedem Fall ein Bestattungsinstitut. Dieses kann frei gewählt werden- die Waldruh arbeitet mit allen Instituten zusammen um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Dabei hilft das Bestattungsinstitut bei allen ersten Schritten und organisiert die Kremation des Verstorbenen.

Kosten

Jeder Ruhebaum ist einer bestimmten Kategorie zugeordnet, die den Preis bestimmt. Entscheidend sind Lage, Dimension und Besonderheit des Baumes.

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